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Autor Thema: Gewalt unter Jugendlichen  (Gelesen 13224 mal)
Metaltrack
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« am: 18. April 2006, 13:56:25 »

Und wieder einmal war der Berliner Platz, der Eingang am Parkplatz zur Unterführung unter dem ZOB, Ort eines Gewaltverbrechens. Eine Gruppe, vornehmlich ausländische Jugendliche, die fast alle weiße Schirmmützen trugen, darunter ein etwas älterer Rädelsführer in einer hellgrünen Trainingsjacke, versuchte erst mit geistlosen Geschrei, dann mit Tritten seine Meinung gegenüber einen harmlosen Bürger durchzusetzen. Zuvor hatte ein lächerlich schmächtiges Persönchen dieser Gruppe in einer Kapuzenjacke dem Opfer ins Gesicht geschlagen.
Als das Opfer per Handy die Polizei rief, die erstaunlich schnell kam, flüchteten die feigen Angreifer schnell Richtung Osterfelder Str. .
Der Rest der weissen Schirmmützen-Spinner, die vorher noch jübelnd die Grünjacke bei seinen Attacken beklatschten, ging schnell feige und versteckt auf Abstand, als die Polizei eintraf.
Also, auf so ein feiges Gesocks kann Bottrop verzichten! Und besonders an den verhaltensgestörten Psychopathen in der grünen Jacke kann man nur sagen: Lass dich dringend von einem Verhaltenstherapeuten behandeln! Und schaff dir dringend eine Windel und einen Schnuller an. Bei deinem asozialen und kindischen Verhalten hältst du dann wenigstens dank des Schnullers die Klappe und durch die Windel ist es nicht so schlimm, wenn du dir wegen der Polizei in die Hose machst!

WAS EIN DRECKSGESINDEL!!!  Ärgerlich  Ärgerlich  Ärgerlich
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Gereon
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« Antworten #1 am: 18. April 2006, 15:06:18 »

Hallo,

auch wenn der Grund Deines ersten Beitrags sehr unerfreulich ist, erstmal herzlich willkommen hier.

Dass Gruppen - egal welcher Nationalität - vermehrt dazu tendieren, verbale oder tätliche Angriffe auf wehrlose Einzelne zu verüben, ist leider ein Phänomen in vielen Großstädten, aber natürlich umso erschreckender, wenn es mal wieder "vor unserer Haustür" passiert. Auch wenn ich nicht ganz mit Deiner Wortwahl konform gehe, lehne ich die geschilderte Verhaltensweise ab und ermutige alle, die Zeugen bei solchen Vorfällen werden, im Rahmen ihrer Möglichkeiten einzuschreiten.

Hoffnung macht immerhin, dass die Polizei schnell zur Stelle war, und bei den Angreifern noch Autorität geniesst (wer sich "vom Acker" macht, räumt ein, dass er gerade Mist gebaut hat und den Kürzeren ziehen würde).

Hoffnung macht weiterhin, dass es zumindest ernsthafte Pläne gibt, den Berliner Platz "umzukrempeln". Momentan ist dieser Platz alles andere als ein Schmuckstück für Bottrop und die olle Unterführung geradezu eine Einladung an solche Subjekte. Wenn hier bauliche Attraktivität geschaffen wird und mehr vernunftbegabte Menschen unterwegs sind, werden sich lichtscheuen Gesellen umorientieren müssen.

Im übrigen sind auch Totschweigen und Aussitzen gern geübte Taktiken bei Mißständen dieser Art - daher: Wenn Euch ähnliche Vorfälle bekannt werden, berichtet und diskutiert hier darüber. Bei Bedarf können wir auch ein dediziertes Board für das Thema einrichten.

Gegen Totschweiger und Aussitzer und für beherzte Eingreifer,

Gereon
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« Antworten #2 am: 19. April 2006, 16:52:17 »

Hallo erstmal,

sorry, das ich, bevor ich mich vorstelle gleich hier schreibe, aber ich war heute in der Stadt und habe auf dem Parkplatz am Hallenbad geparkt. Musste somit an der Unterführung vorbei.
An der Unterführung waren Jugendliche, die jedoch friedlich waren. Aber an der Mauer, vor dem Hansa Zentrum saßen Betrunkene, die einen gleich anmachten. Sicher war die Anmache nicht undfreundlich, aber im Dunkelen möchte ich denen auch nicht alleine begegnen.
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Gereon
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« Antworten #3 am: 19. April 2006, 19:50:06 »

Hallo Moni,

stimmt, die Freunde von der spiritistischen Fraktion fallen leider auch sehr häufig dort auf - wenn auch zum Glück nicht unbedingt allzu aufdringlich, so ist es doch für viele, die vorbeikommen, mit sehr unangenehmen Gefühlen verbunden. Unsere Kinder finden das Verhalten der Betrunkenen vollkommen unverständlich (und zum Glück alles andere als witzig - das fehlte noch, dass sie den Ernst der Lage verkennen...) und meine Frau empfindet ähnlich wie Du (von wegen "nicht im Dunkeln begegnen").

Auffällig ist auch, dass sich nach der Neugestaltung der Flächen zwischen Pavillon und "Subway" (Ex-McDonald's) die lieben Leutchen an den verbliebenen "hier-stört-uns-keiner-weil-es-eh-allen-egal-ist"-Platz verzogen haben. Auch wenn ich durchaus der Überzeugung bin, dass diese Leute Hilfe brauchen, bin ich doch auch gespannt, wie sich die Lage entwickeln wird, wenn der Berliner Platz umgekrempelt wird.

Gruß,

Gereon
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« Antworten #4 am: 20. April 2006, 07:11:14 »

Hallo noch mal,

also erst einmal ist es erfreulich zu sehen, dass es in unserer Gesellschaft auch öffentliche Räume gibt, wie dieses Forum, wo nicht gleich alles zensiert wird, was nicht allgemeinen Anklang findet. Trotzdem möchte ich mich für meine Wortwahl entschuldigen. Leider muss ich eingestehen, dass bei dem Anblick derartiger Szenen, ich doch sehr schnell meine gute Kinderstube vergesse.

Ich habe fast jeden Tag einen prima Einblick über den Berliner Platz und kann sehr gut einschätzen, was hier bisher über die Leute am Berliner Platz geschrieben wurde. Speziell die C2-Abusus-Gruppe steht fast täglich am Eingang des Hansa-Zentrums oder in seiner unmittelbaren Nähe und machen sich dort so richtig beliebt.

Die meistens Jungendlichen verhalten sich auch relativ ruhig und normal. Es scheint aber Gruppen zu geben, die höfflich gesagt, wenig Interesse an Ruhe und Ordnung haben. Das geht los mit lautstarkem Geschrei, über Drogenhandel, bis hin zu Gewalttätigkeiten wie von mir geschildert. Die Polizei fährt zwar gerne mal auf dem ZOB herum und auch mal auf dem Parkplatz oder den Fußgängerbereichen. Aber dieses Präsenz zeigen beeindruckt gerade die Jugendlichen überhaupt nicht mehr. Sie warten ab, bis die Staatsdiener wieder verschwunden sind und machen dann mit ihrem asozialen Tun weiter.

Es mag ja sinnvoll sein, mit Kameras den ZOB zu überwachen. Wenn aber das strafrechtlich relevante Handeln in der Unterführung und an dem Zugangsbereich vom Parkplatz aus geschieht, sind derartige Installationen relativ sinnfrei!

Wenn die Polizei mangels Personal effektiver agieren möchte, sollte sie, anstatt offensichtliches, kurzzeitiges Präsenz zeigen, was die potentiellen Straftäter nur zu einer kurzen Unterbrechung ihrer Taten veranlasst, lieber in Zivil an den bekannten Stellen in der Stadt patrouillieren, damit sie überhaupt in der Lage sind, etwas mitzubekommen oder gar zu verhindern. Wäre die Polizei damals so vorgegangen, hätten sie den Gewalttäter kurze Zeit später einfach einsacken können, da dieser etwas später wieder zurückgekommen ist und eine ganze Weile an der Rollstuhlrampe vom Parkplatz zum Eingang des Hansazentrums stand.
Davon abgesehen frage ich mich, wofür wir in Bottrop ein Ordnungsamt haben? Ich sehe deren Mitarbeiter täglich mit wichtigem Schritt über den Berliner Platz stolzieren. Aber anscheinend bekommen diese Damen und Herren von dem Treiben vor ihrer Nase (deren Büros befinden sich am Berliner Platz!) überhaupt nichts mit. Aber im Knöllchenverteilen sind diese Leute absolute Spitze. Wäre schön, wenn diese Uniformträger sich auch mal in den anderen Bereichen der öffentlichen Ordnung so engagieren würden.

Fakt ist, unsere Ordnungsbehörden könnten mit gleichem personellem und materiellem Aufwand wesentlich effektiver vorgehen, wenn Sie es nur wollten. Aber das setzt ein höheres Maß an Einsatzbereitschaft voraus. Ob unsere Beamten dazu bereit sind?  Huch
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« Antworten #5 am: 22. April 2006, 17:04:13 »

Der Berliner Platz ist ja leider nicht der einzigste Ort, wo derart asoziales Verhalten fast schon die Regel sind. Zum Beispiel gibt es da ein schon berühmt berüchtigtes Punkerhaus auf dem Windmühlenweg. Dort finden in unregelmäßigen Abständen, besonders an Wochenenden, Punkertreffen statt. Das alleine wäre ja nicht weiter bemerkenswert. Obwohl die Nerven der Nachbarn von diesem Haus schon lange blank liegen dürften. Viel schlimmer ist jedoch, dass während und besonders nach solch einer Punkerfete, es fast immer zu zahlreichen strafrechtlich relevanten Delikten kommt. Angefangen von Ruhestörungen, über Sachbeschädigungen, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, bis hin zu Körperverletzungen und Drogendelikten.
Ich frage mich schon lange, warum die Polizei nicht vorsorglich, zumindest einmal in Zivil, an diesem Haus vorbeifährt um zu sehen, ob dort wieder so eine Punkerfete stattfindet, um dann mal den einen oder anderen genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie dürfte dort, bezogen auf die genannten Delikte sehr schnell fündig werden.
Wenn es natürlich den Ordnungsbehörden nicht interessiert, was so in dieser Stadt abgeht und man erst dann tätig wird, wenn friedliche Bürger wieder Opfer dieser Kiminellen werden, dann machen sie eindeutig etwas falsch! Gerade bei jungen Menschen muss sofort und streng durchgegriffen werden, damit diese eindeutig falsch laufende Entwicklung unterbrochen wird.
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« Antworten #6 am: 23. April 2006, 19:04:30 »

also erst einmal ist es erfreulich zu sehen, dass es in unserer Gesellschaft auch öffentliche Räume gibt, wie dieses Forum, wo nicht gleich alles zensiert wird, was nicht allgemeinen Anklang findet. Trotzdem möchte ich mich für meine Wortwahl entschuldigen. Leider muss ich eingestehen, dass bei dem Anblick derartiger Szenen, ich doch sehr schnell meine gute Kinderstube vergesse.

Naja, Du bist ja auch noch trotz Deiner verständlichen Verärgerung in einem völlig akzeptablen Rahmen geblieben, wenn man sich die Ausdrucksweise in anderen Foren so anschaut. Generell halte ich nichts von zensieren, soweit die Postings nicht mit dem für die Registrierung vorausgesetzten Regelwerk kollidieren - d.h. was nicht rechtlich bedenklich ist, fällt zunächst mal unter freie Meinungsäußerung, und sollte im Bedarfsfall ausdiskutiert aber nicht zensiert oder gar gelöscht werden. Dieses Forum ist nicht das erste, das ich ins Leben rufe, und die letzten 5 Jahre funktionierte das immer ganz gut so...

Zitat
Ich habe fast jeden Tag einen prima Einblick über den Berliner Platz und kann sehr gut einschätzen, was hier bisher über die Leute am Berliner Platz geschrieben wurde. Speziell die C2-Abusus-Gruppe steht fast täglich am Eingang des Hansa-Zentrums oder in seiner unmittelbaren Nähe und machen sich dort so richtig beliebt.

Dieses "Phänomen" teilt Bottrop leider mit vielen Großstädten. Die geradezu schon "institutionelle" Häufung am Berliner Platz als zentraler Fläche ist lediglich besonders auffällig und natürlich auch am ehesten störend. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass diese Menschen Hilfe brauchen - es gibt aber leider eine Vielzahl absolut Hilfsresistenter darunter, und da ist dann der Wunsch verständlich, dass sie ihre Resistenz woanders ausleben. Probleme gehen zwar nicht davon weg, dass man sie woandershin schiebt, aber manchmal steigt der Reiz, an der eigenen Situation (der Alk-Jünger) etwas zu ändern, wenn es nur noch vergleichsweise unattraktive Aufenthaltsorte gibt.

Zitat
Die meistens Jungendlichen verhalten sich auch relativ ruhig und normal. Es scheint aber Gruppen zu geben, die höfflich gesagt, wenig Interesse an Ruhe und Ordnung haben. Das geht los mit lautstarkem Geschrei, über Drogenhandel, bis hin zu Gewalttätigkeiten wie von mir geschildert. Die Polizei fährt zwar gerne mal auf dem ZOB herum und auch mal auf dem Parkplatz oder den Fußgängerbereichen. Aber dieses Präsenz zeigen beeindruckt gerade die Jugendlichen überhaupt nicht mehr. Sie warten ab, bis die Staatsdiener wieder verschwunden sind und machen dann mit ihrem asozialen Tun weiter.

Ich fürchte, auch eine gesteigerte Polizeipräsenz würde das allein nicht abstellen können. Von den Ordnungshütern abgesehen scheint es einfach zuvielen Menschen momentan noch gleichgültig zu sein, was da abgeht. Auch haben die Ordnungshüter nur die Möglichkeit, etwas zu tun, wenn sie die Strategen "auf frischer Tat" erwischen. Dumm rumstehen ist halt in Deutschland nicht angreifbar. Zweifelhafte Subjekte ansprechen und motivieren, sich woandershin zu begeben, gehört halt nicht zur Standard-Dienstanweisung oder gar -Motivation der Wachhabenden. Wird der Platz neugestaltet, werden die dann dort ansässigen Unternehmer sicherlich anders motiviert sein, hier vorzugehen. Schlecht einsehbare Winkel sollten dadurch abnehmen, und wer sich dann bei beobachtetem Fehlverhalten veranlasst fühlt, die Ordnungshüter herbeizuzitieren, wird auch Erfolge erzielen.

Es ist schon erstaunlich, welchen Eindruck ein Erkundungsbesuch auf der Wache (um den vorangegangenen Absatz nochmal anzusprechen, auch ein notwendiger Aufenthalt in einer Ausnüchterungszelle) so hinterlässt...

Zitat
Es mag ja sinnvoll sein, mit Kameras den ZOB zu überwachen. Wenn aber das strafrechtlich relevante Handeln in der Unterführung und an dem Zugangsbereich vom Parkplatz aus geschieht, sind derartige Installationen relativ sinnfrei!

Exakt meine Meinung. Die Überwachung an sich ist zwar ein Reizthema, wirkt in bestimmten Situationen aber Wunder und ist dann durchaus auch von Zweiflern erwünscht. Wichtiger als die Erfassung offener Flächen, die sich sowieso durch die vielen Passanten mehr oder weniger selbst kontrollieren können, wären aber gerade Überwachungskameras für schlecht einsehbare Winkel. Sowas spricht sich nämlich schnell rum.

Zitat
Wenn die Polizei mangels Personal effektiver agieren möchte, sollte sie, anstatt offensichtliches, kurzzeitiges Präsenz zeigen, was die potentiellen Straftäter nur zu einer kurzen Unterbrechung ihrer Taten veranlasst, lieber in Zivil an den bekannten Stellen in der Stadt patrouillieren, damit sie überhaupt in der Lage sind, etwas mitzubekommen oder gar zu verhindern. Wäre die Polizei damals so vorgegangen, hätten sie den Gewalttäter kurze Zeit später einfach einsacken können, da dieser etwas später wieder zurückgekommen ist und eine ganze Weile an der Rollstuhlrampe vom Parkplatz zum Eingang des Hansazentrums stand.

Ich weiss nicht, wie es da rechtlich aussieht, hilfreich wäre eine solche Vorgehensweise sicherlich.

Zitat
Davon abgesehen frage ich mich, wofür wir in Bottrop ein Ordnungsamt haben? Ich sehe deren Mitarbeiter täglich mit wichtigem Schritt über den Berliner Platz stolzieren. Aber anscheinend bekommen diese Damen und Herren von dem Treiben vor ihrer Nase (deren Büros befinden sich am Berliner Platz!) überhaupt nichts mit. Aber im Knöllchenverteilen sind diese Leute absolute Spitze. Wäre schön, wenn diese Uniformträger sich auch mal in den anderen Bereichen der öffentlichen Ordnung so engagieren würden.

Danke - wo ist die Unterschrifenliste, meine Finger zucken schon... Dass hier einige Prioritäten verschoben sind, ist mir auch schon mehrfach aufgefallen. Zum Begucken sind die Leute vom Ordnungsdienst zu teuer - klar ist die Verfolgung von Parkverstößen eine wichtige Ordnungsfrage (und einträglich für das gebeutelte Stadtsäckel) aber als der Ordnungsdienst vollmundig angekündigt wurde, ging es durchaus um Fragen von Ruhe und Ordnung wie solchen, die wir hier gerade diskutieren. Schon eine herbe Enttäuschung, was vom Ansinnen übrigblieb!

Zitat
Fakt ist, unsere Ordnungsbehörden könnten mit gleichem personellem und materiellem Aufwand wesentlich effektiver vorgehen, wenn Sie es nur wollten. Aber das setzt ein höheres Maß an Einsatzbereitschaft voraus. Ob unsere Beamten dazu bereit sind?  Huch

Tja, irrsinnig viele Motivationstreiber bleiben den Beamten leider nicht, und "einfach so" die eigene Gesundheit riskieren, wenn man es nicht muss - wer will das schon? Eine gewisse Identifikation mit ihrer Rolle und ein wenig Beherztheit könnten ihnen aber verlorengegangene Autorität zurückbringen. Schön wär's schon... wie heisst es im "Großstadtrevier"-Titelsong: "Wenn der Schutzmann um's Eck kommt, nimmt der Ede Reißaus - weil der Ede den Schutzmann nicht mag. Ede fischt gern im Trüben, doch der Schutzmann treibt's ihm aus, rund um die Uhr, Tag für Tag".

Ich brauche keinen Polizeistaat, aber die Ordnung ist schon vielfach sehr aus dem Ruder geraten.

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« Antworten #7 am: 23. April 2006, 19:12:10 »

(...)berühmt berüchtigtes Punkerhaus auf dem Windmühlenweg. (...)
Ich frage mich schon lange, warum die Polizei nicht vorsorglich, zumindest einmal in Zivil, an diesem Haus vorbeifährt um zu sehen, ob dort wieder so eine Punkerfete stattfindet, um dann mal den einen oder anderen genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie dürfte dort, bezogen auf die genannten Delikte sehr schnell fündig werden.
Wenn es natürlich den Ordnungsbehörden nicht interessiert, was so in dieser Stadt abgeht und man erst dann tätig wird, wenn friedliche Bürger wieder Opfer dieser Kiminellen werden, dann machen sie eindeutig etwas falsch! Gerade bei jungen Menschen muss sofort und streng durchgegriffen werden, damit diese eindeutig falsch laufende Entwicklung unterbrochen wird.

Das ist genau die Sache - wer schonmal kleine Kinder erziehen durfte, kennt das: Wer keine Grenzen aufgezeigt bekommt, kennt auch keine. Das Ende vom Lied hast Du sehr treffend beschrieben.

Ich gönne jedem seine Form von Ausdruck und Lebens-/Freizeitgestaltung, aber wenn es in Gewalt, Belästigung, Eigentumsdelikten und Sachbeschädigung ausartet, hört der Spaß eindeutig auf.

Damit stelle ich die Frage in den Raum: Wie können wir die Ordnungskräfte motivieren, konsequenter durchzugreifen, und wieviel kann jeder Einzelne selbst tun?

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« Antworten #8 am: 24. April 2006, 14:11:53 »

Der Berliner Platz ist ja leider nicht der einzigste Ort, wo derart asoziales Verhalten fast schon die Regel sind. Zum Beispiel gibt es da ein schon berühmt berüchtigtes Punkerhaus auf dem Windmühlenweg. Dort finden in unregelmäßigen Abständen, besonders an Wochenenden, Punkertreffen statt. Das alleine wäre ja nicht weiter bemerkenswert. Obwohl die Nerven der Nachbarn von diesem Haus schon lange blank liegen dürften. Viel schlimmer ist jedoch, dass während und besonders nach solch einer Punkerfete, es fast immer zu zahlreichen strafrechtlich relevanten Delikten kommt. Angefangen von Ruhestörungen, über Sachbeschädigungen, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, bis hin zu Körperverletzungen und Drogendelikten.
Ich frage mich schon lange, warum die Polizei nicht vorsorglich, zumindest einmal in Zivil, an diesem Haus vorbeifährt um zu sehen, ob dort wieder so eine Punkerfete stattfindet, um dann mal den einen oder anderen genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie dürfte dort, bezogen auf die genannten Delikte sehr schnell fündig werden.

Ich kenne die Situation im 'Spasshaus' am Windmühlenweg, sowie dessen Bewohner 'Snoopy' persönlich und weiß daher, dass die Polizei dort durchaus schon des öfteren vorbeigeschaut hat, weil sich eben einige Leute auf dem Hin- bzw. Rückweg nicht benehmen konnten und wer weiß was in den Nachbarsgärten angerichtet haben.
Snoopy weißt auch ausdrücklich darauf hin (siehe http://www.spasshaus.de/), dass so etwas von ihm nicht geduldet wird.
Und was in seinen Mauern bzw. in seinem Garten passiert, ist letztendlich seine Sache bzw. die der anwesenden Gäste.
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« Antworten #9 am: 24. April 2006, 22:39:13 »

Erstmal danke an willy für die erklärenden Worte - ich hab mir die Seite gerade mal angeschaut weil mir die Sachlage in der Detailschärfe noch nicht bekannt war.

Naja, Punk-Szene generell und derartige Veranstaltungen in einem ausgewiesenen Wohnhaus im Besonderen sind Geschmackssache, aber wie der gute "Snoopy" selbst schreibt, hat er offenbar mit den Nachbarn ein Abkommen für 2 "Konzerte" pro Jahr, was ich gemessen an Erfahrungen mit Gartenfesten in der näheren und weiteren Nachbarschaft für gemäßigt halte. Insofern unterschreibe ich gern, dass man in den eigenen vier Wänden ziemlich viel von dem tun und lassen kann, was man für richtig hält.

Andererseits sind die Auswüchse "drumherum" trotzdem nicht zu tolerieren. Es ist gut, dass "Snoopy" das einsieht, ob seine Gäste das nach einem Kaiserlich-Olympischen Wettsaufen noch auf die Kette kriegen, steht woanders geschrieben (und ich wage nicht nach dem verwendeten Schreibmaterial zu fragen *urgs*). Spannenderweise sind schon Kneipen wegen solcher Ausuferungen durch ihre Gäste geschlossen worden...

Ich glaube niemand spielt gern die Spassbremse, aber es ist schon bedenklich, wie niedrig die Hemmschwelle für's Danebenbenehmen bei einigen Zeitgenossen inzwischen ist - und diese Aussage gilt leider generell und ist jetzt nicht konkret auf die Freunde des "Spasshauses" gemünzt.

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« Antworten #10 am: 25. April 2006, 08:28:13 »

Ich kenne die Situation im 'Spasshaus' am Windmühlenweg, sowie dessen Bewohner 'Snoopy' persönlich und weiß daher, dass die Polizei dort durchaus schon des öfteren vorbeigeschaut hat, weil sich eben einige Leute auf dem Hin- bzw. Rückweg nicht benehmen konnten und wer weiß was in den Nachbarsgärten angerichtet haben.
Snoopy weißt auch ausdrücklich darauf hin (siehe http://www.spasshaus.de/), dass so etwas von ihm nicht geduldet wird.
Und was in seinen Mauern bzw. in seinem Garten passiert, ist letztendlich seine Sache bzw. die der anwesenden Gäste.

Klar ist es seine Sache. Und niemand wird Jugendlichen verbieten mal ein Fete zu feiern. Aber machen darf er auch in seinen vier Wänden nicht Alles! Auch wenn es zum guten Ton in der Punkszene gehören sollte, mitten in der Nacht, durch lautstarkes Grölen, die Bewohner ganzer Straßenzüge aus dem Schlaf zu reizen, duzende Mülltonnen umzuschmeissen, Baustellenbegrenzungen umzuwerfen, Autos zu beschädigen, sich auf offener Straße zu prügeln usw. , oder wie ich es jetzt am Wochenende gesehen habe, eine junge Frau gegen ihren Willen festzuhalten, sie zu schlagen und zu treten und ihr dann ein Tütchen mit weissem Pulver (Drogen?) in den Ausschnitt zu stecken (leider ist sie weggerannt, bevor ich aus dem Haus war, um ihr zu helfen), dann ist der Spass auf jeden Fall vorbei. Natürlich kann dieser Snoopy nicht für alles direkt haftbar gemacht werden. Wenn aber seine Feten ständig Ausgangspunkt dieser Straftaten sind, kann man ihm sehr wohl Auflagen machen bzw. diese Aktivitäten untersagen!
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« Antworten #11 am: 25. April 2006, 13:49:14 »

Ich bin (zum Glück) kein ausgebildeter Jurist, aber mein Rechtsverständnis sagt mir durchaus auch, dass wenn solche Exzesse wiederholt im Zusammenhang mit bestimmten Veranstaltungen geschehen, dem Veranstalter ebendiese untersagt werden können. Inwieweit ihn zusätzlich eine Haftung trifft, weiss ich nicht, fände ich allerdings dann schon wieder übertrieben, da man zugunsten eines jeden Veranstalters erst einmal annehmen muss, dass er nichts dafür kann wenn seine Gäste sich - pardon - bescheuert aufführen. Ein Verbot allein würde allerdings sowohl Snoopy als auch seine Gäste hart treffen. Dass sich wahrscheinlich nicht gerade die regelmäßig wiederkehrenden sondern eher die "bin-ja-nur-einmal-da-und-was-juckt's-mich" Gäste derart danebenbenehmen, bleibt anzunehmen - die träfe das Verbot direkt dann leider nicht unmittelbar obwohl sie's am nötigsten hätten. An Selbstregulierung glaube ich in der Szene auch nicht. (Der Spass wäre wohl schnell vorbei, wenn Snoopy "Ordner" anheuern müsste...)

Ein positives Zeichen von Snoopy wäre mglw. schon, wenn er "zur Strafe" mal eine seiner zwei Parties im Jahr ausfallen ließe. Das bestraft ihn zwar auch selbst (weil anzunehmen ist, dass ihm die Sache - naja, eben "Spass" macht (die Parties, nicht die Exzesse!)) aber vor allem setzt er damit ein Signal, dass er es wirklich ernst meint mit seiner Aufforderung, sich außerhalb der eigentlichen Veranstaltung zu benehmen.

@willy - wenn Du Snoopy kennst, gib ihm doch mal den Tipp, dass er sich hier mal mit uns über das Thema unterhalten kann.

Gruß

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« Antworten #12 am: 25. April 2006, 20:35:36 »

Die Behauptungen über das Spasshaus sind zu 98% ausgedacht, überspitzt und maßlos übertrieben!
Welche Strafdelikte kommen denn bitteschön vor?
Ausser das ein paar Konzertbesucher mal ein bisschen lauter sind, sind sie weder aggressiv, noch Gewalttätig, noch sonstwas.
ich finde eher die Lage der Einwohner um Discos wie das A42 schlimmer, da es doch aus meiner Sicht asozieleres Publikum anzieht, und das nicht 2 mal im Jahr sondern 2 mal die woche!"
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« Antworten #13 am: 26. April 2006, 08:09:45 »

Welche Strafdelikte kommen denn bitteschön vor?

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Die Behauptungen über das Spasshaus sind zu 98% ausgedacht, überspitzt und maßlos übertrieben!

Das was ich geschildert habe, ist weder ausgedacht, noch maßlos übertrieben, sondern leider Realität!

Ausser das ein paar Konzertbesucher mal ein bisschen lauter sind, sind sie weder aggressiv, noch Gewalttätig, noch sonstwas.
ich finde eher die Lage der Einwohner um Discos wie das A42 schlimmer, da es doch aus meiner Sicht asozieleres Publikum anzieht, und das nicht 2 mal im Jahr sondern 2 mal die woche!"

Klar, und Terroristen sind auch schlimmer, als ihr! Ein super Argument. Du kannst beim nächsten mal die dutzend Mülltonnen wieder aufheben und den abgetretenen rechten Außenspiegel an meinem Wagen bezahlen! Und das Straßenbauamt wird sich auch sicher darüber freuen, wenn du die umarangierte Baustellenabsperrung Lamperfeld/Windmühlenweg wieder richtig hinstellst. Aber nein, ihr macht ja sowas nicht. Ihr seit ja ganz brav und artig und höchstens mal ein bisschen laut. Nur Schade, dass ihr euch, durch eurer Verhalten, ständig selber Lügen straft!
Wenn ihr euch nicht benehmen könnt, wie man es von einem einigermaßen intelligenten Menschen erwarten kann, braucht ihr euch nicht zu wundern, dass andere sich darüber aufregen. Aber von Leuten, die mit Baseballschlägern durch die Gegend laufen, wie letztens die beiden, die zur Pommesbude gegangen sind, kann man wohl derartige Einsichtsfähigkeit nicht erwarten.
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Nico
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« Antworten #14 am: 26. April 2006, 11:24:15 »

Natürlich ist es NUR und Punks verbreitetdas mensch sich betrinkt und rumrandaliert  Unentschlossen
Komischerweise habe ich noch nie nachts Mülltonnen umgetreten oder Autos zerstört.
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